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[Presseinformation zur vergangenen Ägypten-Ausstellung]
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VORBEI: »Tutanchamun und die Welt der Pharaonen« vom 9. März bis zum 28. September 2008 in Wien
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Modell eines Bootes. (© Foto Sandro Vannini)
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National Geographic, Arts and Exhibitions International und AEG Exhibitions werden im Jahr 2008 gemeinsam mit der Ägyptischen Altertümerverwaltung und dem Kunsthistorischen Museum (KHM) eine umfangreiche Ausstellung mit über 140 Schätzen aus dem Grab des berühmten Pharaos Tutanchamun und anderen Stätten des ägyptischen Altertums nach Wien bringen. Damit werden die Schätze des Königs Tutanchamun dem österreichischen Publikum zum ersten Mal vorgestellt werden. Tutanchamun und die Welt der Pharaonen wird vom 9. März bis 28. September 2008 im Wiener Museum für Völkerkunde zu sehen sein.
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Tutanchamun und die Welt der Pharaonen ist die zweite Ausstellung des National Geographic, die den faszinierenden Schätzen dieses Königs und anderen Reichtümern des Alten Ägypten gewidmet ist. In der Ausstellung werden wertvolle Stücke gezeigt, die 2.500 bis 4.600 Jahre alt sind, und über 70 Objekte aus Tutanchamuns Grab, darunter seine goldenen Sandalen, die speziell für das Leben nach dem Tod angefertigt wurden und die er an den Füßen trug, als seine Mumie ausgewickelt wurde. Ebenfalls zu sehen sind die mit Gold- und Edelsteineinlegearbeiten bestückten Miniatursärge, die seine mumifizierten inneren Organe enthielten.
Andere wichtige Exponate der Ausstellung sind eine kolossale Statue Tutanchamuns, die den König als jungen Mann darstellt und die ursprünglich vielleicht vor Tutanchamuns Totentempel stand, sowie eine Uschebtifigur Tutanchamuns. Eine der größten Uschebti-Statuen und die einzige solche Figur, die in der Vorkammer gefunden wurde, sollte sicherstellen, dass der König im Jenseits keine Zwangsarbeit verrichten musste.
Abb. links: Uschebti des Tutanchamun
Eine Uschebti-Statuette als einzige solche Figur in der Vorkammer gefunden ist eine der größten Dienerfiguren. Ein Uschebtispruch aus dem Totenbuch als Aufschrift sollte sicherstellen, dass der König im Jenseits keine Zwangsarbeit verrichten muss. © Sandro Vannini
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Die Ausstellung beinhaltet auch 75 Objekte aus anderen Gräbern des Tals der Könige wie die goldene Maske des Psusennes, des dritten Königs der 21. Dynastie Ägyptens, der zwischen 1047 und 1001 v. Chr. regierte. Die Maske aus Gold, das den alten Ägyptern als Fleisch der Götter galt, zeigt den königlichen und göttlichen Status ihres Besitzers durch eine Uräusschlange und den den Göttern vorbehaltenen falschen Bart.
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Abb. rechts: Goldene Maske des Psusennes
Die goldene Maske umgab als Schutz Haupt, Brust und Teile der Schultern der Mumie des Psusennes. Die königliche Kopfbedeckung mit Uräusschlange und dem den Göttern vorbehaltenen falschen Bart bescheinigt dem Träger einen königlichen und göttlichen Status. Die Verwendung von Gold, das den alten Ägyptern als Fleisch der Götter galt, bestätigt die Göttlichkeit im Jenseits.
© Sandro Vannini
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Das weltweite Interesse an den Grabschätzen des Tutanchamun fand ihren Mittelpunkt in den letzten Jahren in einer Wanderausstellung, die sowohl in der Schweiz, in Deutschland sowie in Amerika gezeigt wurde und als letztem Ausstellungsort in London zu sehen sein wird. Nur Österreich war bisher aus diesem Reigen der Ausstellungsereignisse um Tutanchamun ausgespart. So kann es als besondere Sensation gewertet werden, wenn ab März 2008 in Wien, als einziger Stadt in Europa, ,Tutanchamun und die Welt der Pharaonen zu sehen sein wird, sagt Dr. Wilfried Seipel, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums mit Museum für Völkerkunde und Österreichischem Theatermuseum (KHM).
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Tutanchamun und die Welt der Pharaonen zeigt faszinierende Objekte der wichtigsten Herrscher aus 2.000 Jahren altägyptischer Geschichte von der 4. Dynastie bis in die Späte Periode (ca. 2.600 660 v.Chr.). Die Ausstellung mit Exponaten von verschiedensten Fundorten wie Tempeln und königlichen sowie bürgerlichen Gräbern konzentriert sich auf Glanz und Glorie der ägyptischen Pharaonen, ihre Funktion im diesseitigen wie im jenseitigen Leben und die Bedeutung des Königtums für die alten Ägypter
Abb. links: Acht Fächer wurden von Carter in der Grabkammer gefunden, was darauf hindeutet, dass diese Gegenstände sowohl im Leben als auch im Jenseits von Bedeutung waren. Die Ebenholzstange endet in einer Papyrusdolde, und die Halterung darüber zeigt zwei Geiergöttinnen zu den Seiten des Thrones sowie den Eigennamen des Königs.
Mittig die beiden Namenskartuschen: 'Tutanchamun Nebcheperu-Re'. © Sandro Vannini
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Im letzten Teil der Ausstellung werden CT-Aufnahmen gezeigt, die im Rahmen eines von National Geographic gesponserten bahnbrechenden ägyptischen Forschungs- und Erhaltungsprojekts angefertigt wurden, das sich der CT-Untersuchung altägyptischer Mumien verschrieben hat. Die Aufnahmen wurden mithilfe eines tragbaren CT-Scanners erstellt, der von Siemens Medical Solutions zur Verfügung gestellt wurde und es den Forschern erlaubte, das erste dreidimensionale Bild König Tutanchamuns anzufertigen.
Tutanchamun war einer der letzten ägyptischen Könige der 18. Dynastie, der in einer wichtigen, von Unruhen erschütterten Periode der ägyptischen Geschichte regierte. Der jugendliche König starb unter mysteriösen Umständen im Alter von 18 oder 19 Jahren im neunten Jahr seiner Regentschaft (1323 v.Chr.).
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Impressionen aus der Ausstellung (Foto: pressefotos.at / DeSt)
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National Geographic Books wird ein Begleitbuch zu der Ausstellung herausbringen, dessen Autor Zahi Hawass sein wird und das sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache erscheinen wird.
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Die goldenen Sandalen des Tutanchamun. Jeder Raum wies eine Auswahl an Fußbekleidung auf, die aus unterschiedlichen Materialien hergestellt wurde. Die goldenen Sandalen des Tutanchamun verfügen über eingeritzte Verzierungen, die gewebtem Schilf nachempfunden sind, und wurden speziell für das Leben nach dem Tod angefertigt.
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Stuhl. Die Lehne und die Verstrebungen zwischen den Beinen sind fein durchbrochen gearbeitet. Sitzt der König im Stuhl, befindet sich die schützende Gestalt des Horus hinter ihm. Darunter wiederholt siich das hieroglyphische Symbol Sema-Taui, die "Vereinigung von Ober- und Unterägypten", das als Stütze dienen soll.
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© Sandro Vannini
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© Sandro Vannini
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